» EVAS BUCHTIPP
Buchtipp
>> Buch bei Amazon kaufen

» Eva vernetzt
Eva auf facebookEva auf xingEva auf TwitterEva bei den Grünen
» Kalender
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30
31
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
1
2
3
August
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 26 27 28 29 30 31 1
31 2 3 4 5 6 7 8
32 9 10 11 12 13 14 15
33 16 17 18 19 20 21 22
34 23 24 25 26 27 28 29
35 30 31 1 2 3 4 5

Oktober
Mo Di Mi Do Fr Sa So
39 27 28 29 30 1 2 3
40 4 5 6 7 8 9 10
41 11 12 13 14 15 16 17
42 18 19 20 21 22 23 24
43 25 26 27 28 29 30 31

Legende
Eva Lichtenberger


» Spotlight
www.flickr.com
Dies ist ein Flickr Modul mit Elementen aus dem Album Spotlight. Ihr eigenes Modul können Sie hier erstellen.
» Verkehrsnetze
» Tibet

» ACT ON ACTA
Banner AD ON ACTA

» Alpenkonvention
Banner Alpenkonvention

» Überwachung!
Banner von ueberwachungsstaat.at

» Datenschutz ist Bürgerrecht!
Banner von datenschutz-ist-buergerrecht.de

Atomkraft
Atomkraft, nein danke, Herr Sarkozy!
10.06.2008 16:31
Die EU unter französischer Führung will weitere Milliarden in unsicheren Atomkraftwerken versenken. Europaweit formiert sich Widerstand gegen die Pläne von Präsident Sarkozy.

newsimage

Nicolas Sarkozy hat ein Macherimage zu verteidigen. Der französische Präsident hat bei seinem Amtsantritt 2007 viele Versprechungen gemacht. Eines davon war der massive Ausbau der Atomenergie in Europa. Die Franzosen glauben, dadurch „umweltfreundlichen Strom“ - also eine niedrigere CO2-Bilanz – zu produzieren, und damit den Klimazielen von Kioto gerecht zu werden. Ein weiterer Grund ist auch, französische Technik exportieren zu können. Bei einem Staatsbesuch Sarkozys in Großbritannien im März einigten sich das Vereinigte Königreich und Frankreich darauf, gemeinsam neue Kernkraftwerke zu bauen.

Die zusammen entwickelte Atomtechnologie soll dann in andere Länder exportiert werden. Just zum selben Zeitpunkt wurde bekannt, das Großbritannien für die Entsorgung seines Atommülls 100 Milliarden Euro mehr ausgeben muss, als angenommen. England produziert nur etwa 20 Prozent seines Stroms mit Atomkraft, Frankreich dagegen rund 80 Prozent.

Die EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs ab Juli ist der ideale Zeitpunkt für den französischen Staatschef, sein „Leibthema“ Atomkraft anzuschieben. Problematisch daran ist vieles, konkret etwa die Aussicht von Ländern wie Libyen, Algerien, Marokko, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, solche deutsch-französischen Atomweiler zu erwerben. Zu einem Zeitpunkt, an dem internationale Vereinbarungen zur Nicht-Weitergabe von Atomwaffen „kurz vor dem Kollaps“ stehen, wie der deutsche Ex - Außenminister und Altgrüne Joschka Fischer kürzlich bemerkte, wollen Frankreich und England den neuen Partnern im Mittelmeer Technik zur Anreicherung von Uranium frei Haus liefern.

Auch andere Gründe sprechen gegen eine Renaissance der Atomenergie. Das salbungsvoll gegebene Versprechen „sauberen“ Stroms durch Atomkraft wird durch regelmäßige „Fehlfunktionen“ in Atomreaktoren – zuletzt im slowenischen Krško – Hohn gestraft. Einzig glaubwürdige Gegner eines „strahlenden“ atomaren Frühlings sind und bleiben die Grünen. Die sonst richtungslose europäische Klimapolitik droht sonst Gefahr, weitere Milliarden in Forschung und dem Bau von weiteren Atomkraftwerken zu versenken.

Bookmark and Share
» zurück