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Diesen Montag, den 6. Juli, gesellte sich zum metaphorischen noch ein reales Gewitter dazu, sodass das gesamte Groundhandling eingestellt werden musste. Die Passagiere suchten Schutz in der Wartehalle, aber auch dort kam das Wasser von oben. Es wurde schon über die notwendige Ausgabe von Gummistiefeln und Regenschirmen gescherzt.
Offensichtlich hatte das Flughafenmanagement das ganze Geld beim Skylink verbraten, sodass nichts mehr übrig geblieben ist, um die echten Löcher zu stopfen. Vor allem jene im deutlich angejahrten Terminal B, wo der Hauch der Vergänglichkeit spürbar weht.
Um das Fass voll zu machen sinken die Passagier- und Umsatzzahlen. Und dazu kommt die Unsicherheit über die Widmung des Skylink (ausschließliche Sicherung durch Star Alliance) und die prekäre finanzielle Situation der AUA.
Nun rächen sich die Fehler der Vergangenheit. Es ist nicht einmal mehr klar, welche Rolle der Flughafen Wien bei den Ostverbindungen in Zukunft spielen wird.