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Diese drei Länder hatten durch ihren Rückzug aus dem Projekt ein starkes Signal der Glaubwürdigkeit gesetzt. Die Türkei muss dies zum Anlass nehmen, das Projekt ganz fallen zu lassen oder es so umzuplanen, dass die Bedenken, die zum Rückzug geführt haben, berücksichtigt werden.
In der Türkei bestünde jetzt auch die Chance auf erneuerbare Energieversorgung zu setzen, dies bedeutet eben nicht ein Megakraftwerk zu bauen, sondern auch Wind- und Sonnenenergie sowie dezentrale Strukturen ins Auge zu fassen. Mit einem klugen Konzept könnte die Türkei in der Region sogar beispielgebend werden.
Die Causa Staudamm zeigt deutlich, was der Druck der Bürgergesellschaft bewirken kann: nationale und supranationale NGOs aus den Bereichen Naturschutz, Kultur, Menschenrechte hatten nicht aufgehört zu mobilisieren. Schlussendlich haben die Bürger bewirkt, dass die Staaten es nicht mehr verantworten konnten, die alte Tradition fortzusetzen für höchst fragwürdige Projekte Exportgarantien zu geben.