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Der Beschluss des Europäischen Parlaments zum sog. Single European Sky kann ein wichtiger Schritt vorwärts im Sinne einer deutlichen Reduktion von CO2-Emissionen im Luftverkehr sein. So wird prognostiziert, dass durch die Verkürzung der Flugrouten und die Vermeidung von Warteschleifen über Flughäfen bis zu 12% an Emissionen eingespart werden können. Erreicht wird dies, indem die derzeit 60 nationalen Kontrollzentren nicht mehr strikt innerhalb der jeweiligen Ländergrenzen agieren, sondern in Zukunft durch die grenzüberschreitende Kooperation in funktionalen Luftraumblöcken die Verkehrsströme effizienter und auch sicherer machen können.
Ein wichties Element ist in diesem Zusammenhang außerdem die - zumindest zeitweilige - Öffnung von militärischen Sperrzonen im Luftraum, die bis heute in manchen Bereichen großräumig umflogen werden mussten. Bisher hatten kurzsichtige nationale Interessen eine stärkere Zusammenarbeit vor allem mit und auch zwischen kleineren Mitgliedsstaaten verhindert.
Nun bleibt zu hoffen, dass der Entscheidung eine schnelle Umsetzung in den Mitgliedsstaaten folgen wird; denn es ist den Bürgerinnen und Bürger schlicht nicht zu erklären, warum sie/er im privaten Bereich Energie sparen soll, wenn gleichzeitig die Energieverschwendung im europäischen Luftraum in großem Stil weiter geht.