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Der heute verabschiedete Initiativbericht befasst sich nur vordergründig mit Energieeffizienz erneuerbaren Energien und Klimaschutz. Das eigentliche Ziel der Berichterstatterin in enger Abstimmung mit der EU-Kommission ist es, der angeschlagenen Atomindustrie Rückenwind zu geben. Die Klimaschutzdebatte dient dabei nur als Vorwand eine umstrittene Hochrisikotechnologie mittels Subventionen zu revitalisieren.
Obwohl sich die beiden einzigen Atomneubauprojekte in Finnland und Frankreich zu Milliardengräbern entwickeln, erzählt die EU weiterhin das Märchen von der 'guten Klima-Fee' Atomkraft: und das wenig überzeugend, denn 38% der EU-Abgeordneten stimmten heute gegen den Atomfahrplan.
Energieeinsparung und Energieeffizienz müssen die Säule einer tragfähigen EU-Energiestrategie bilden. Dies sind die wirksamsten und kosteneffizientesten Mittel zur Verbesserung der Energieversorgungssicherheit und zur Schaffung von innovativen Arbeitsplätzen. Ich fordere daher die Kommission und Mitgliedstaaten dazu auf, das Energieeffizienzziel von mindestens 20 % bis 2020 umgehend rechtlich bindend festzuschreiben.